Auch wenn das Robert-Koch-Institut die Region um Leipzig und Umgebung nicht als FSME Risikogebiet deklariert hat, ist mit dem nun dauerhaft schönem Wetter und dem Drang nach Draußen Vorsicht geboten. Wer am Wochenende an den See fährt, kann die unangenehme Erfahrung machen, einen kleinen blutsaugenden Zeitgenossen mit nach Hause zu bringen. Das ist nicht nur für Kinder gefährlich – für diese jedoch ganz besonders. Nicht zu vergesen seien auch Haustiere wie Hunde und Katzen, welche diese gerne mit sich herumtragen. Schließlich teilte das Sozialministerium im Frühjahr mit, dass nun „sieben von dreizehn Stadt- und Landkreise in Sachsen FSME-Risikogebiete sind“ so der MDR vom 20.2.20. Insgesamt betrachtet haben sich die Zahlen der FSME-Erkrankten in Sachsen von 2018 auf 2019 nahezu verdoppelt. Wer sich schützen möchte, sollte im Wald und auf Wanderwegen mit kniehohen Büschen auf entsprechende Kleidung Wert legen oder Schutzmittel auftragen – noch viel besser ist es hingegen sich entsprechend impfen zu lassen. Weitere Auskünfte erteilen die jeweiligen Gesundheitsämter bzw. der_die eigene_r Hausarzt_Hausärztin. Im Zuge weiterer Lockerungen bezüglich Covid-19 ist darüber hinaus bei Reisen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland auf besonders stark zeckenbetroffene Gebiete zu achten. Das Robert-Koch-Institut hat hierfür ein sehr aufschlussreiches Informationsbulletin, dass hier abgerufen werden kann, erstellt.

Quelle: Robert-Koch-Institut

Artikelbild: Screenshot von Bild aus dem o.g. MDR Artikel

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